Die Messchraube

Die Messschraube, früher auch als Mikrometer oder Mikrometerschraube bezeichnet, ist ein anzeigendes Messgerät. Am bekanntesten ist die Bügelmessschraube in ihren verschieden Bauformen. Daneben gibt es nicht Einbaumesschrauben, Tiefenmesschrauben und Innenmesschrauben.

Das Funktionsprinzip der Messschraube


Die Maßverkörperung der Messschraube bildet die Steigung eines Gewindes. Die Messschraube ist so aufgebaut das eine geschliffenen Messspindel mit deinem präzisen Meßgewinde durch eine Mutterngewinde geführt wird. Jede Umdrehung Messspindel entspricht so ein bestimmtes Maß.

Das Mutterngewinde ist mit der Skalenanzeige fest verbunden, wobei sich sie die an der Messspindel angebrachte Skalentrommel über die Skalenanzeige bewegt.

Normung der Messschraube


Die Messschraube ist ein DIN 863 Tei1 bis 4 genormt. In der Norm werden die zu verwendeten Begriffe definiert, sowie die Anforderungen an den konstruktiven Aufbau der Messschraube bestimmt.

Der für die Praxis wichtigste Teil legt die fest wie die Messschraube geprüft werden muss und welche Abweichungsspanne der Anzeige zulässig ist. Im Anhang der Norm befinden sich Hinweise zur richtigen Anwendung der Messschraube.

DIN 863 Teil 1 befasst sich mir der Bügelmessschraube in der Normalausführung.

In DIN 863 Teil 2 werden sowohl Einbaumesschrauben als auch Tiefenmessschrauben genormet. Obwohl beide Messschrauben völlig unterschiedliche Anwendungsbereiche haben, ist ihr Aufbau sehr ähnlich. Die ist der Grund warum sie in demselben Abschnitt behandelt werden.

DIN 863 Teil 3 behandelt die Bügelmessschrauben in der Sonderausführung. Hier werden im wesentlichen die verschiedenen Bauformen definiert. DIN 862 Teil 3 ist aus Ergänzung von Teil 1 zu sehen auf den, z. B in Hinblick auf die Abweichungsspanne Bezug genommen wird.

Die verschiedenen Formen der Innenmessschrauben werden in DIN 863 Teil 4 besprochen.